Kokerei Zollverein

Kokerei Zollverein: Gestaltung eines UNESCO-Weltkulturerbes

  • Auftraggeber: RAG Montan Immobilien GmbH
  • Leistung: Zweistufiges Werkstattverfahren zur baulichen Gestaltung des UNESCO-Weltkulturerbes Zeche Zollverein, Essen
  • Zeitraum: April 2012 – Oktober 2012

Ein besonderer Standort

Die Zeche Zollverein gilt als schönste Zeche der Welt – diesen Ruf hat sie nicht zuletzt dem vom Architekten Fritz Schupp entworfenen Schacht XII zu verdanken. 2001 wird die Zeche Zollverein schließlich in den Status eines UNESCO-Weltkulturerbes erhoben und bietet 2010 die Kulisse der Eröffnungsfeier zur Ernennung des Ruhrgebiets zur „Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010“. Eingerahmt von denkmalgeschützten Industriebauwerken sollen im Neubaugürtel Zollverein repräsentative Büroneubauten entstehen.

Werkstattverfahren

Aufgrund der besonderen Kultur des Standortes lobt die RAG Montan Immobilien GmbH ein zweistufiges Werkstattverfahren aus: In einer ersten Stufe wird ein städtebaulicher Entwurf angefertigt, die zweite Stufe sieht schließlich die Präsentation eines Hochbauentwurfs vor. Die vier renommierten Architekturbüros Bahl Architekten, Schulz & Schulz Architekten, HPP Hentrich-Petschnigg & Partner und Dietrich|Untertrifaller Architekten präsentieren ihre Entwürfe zur Bebauung der vielversprechenden Adresse „Im Welterbe 9-24“ vor einem Entscheidungsgremium.

Als Mitglied dieses Expertengremiums analysiert und bewertet die Schmitz.Reichard GmbH unter den Aspekten Kosten, Konstruktion und architektonische Gestaltung die Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit der vorgestellten Entwürfe.